In genau zehn Tagen steigt eines der größten Lauffeste des Pustertals. Am Samstag, 29. August fällt um 17 Uhr auf dem Rathausplatz in Bruneck der Startschuss für die 27. Auflage des Südtiroler Erdäpfllaufs #potatorun. Mit dabei sind genau 1000 Läuferinnen und Läufer, womit der 17,6 Kilometer lange und 60 Höhenmeter flache Lauf nach Sand in Taufers ausgebucht ist. Einzig für den Kinderlauf kann man noch Tickets ergattern.

Im Vorjahr hat der Südtiroler Erdäpfllauf, auch bekannt als Potato Run, mit über 1100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Kinderlauf inklusive, einen neuen Rekord gebrochen. Der wird heuer eingestellt: Der Erwachsenenlauf wurde auf 1000 Tickets aufgestockt und die sind zehn Tage vor dem Startschuss allesamt vergriffen. Für den Kinderlauf dürfen sich 300 Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 15 Jahren einschreiben lassen. Dafür sind noch Tickets zu haben, auf der Webseite der Veranstaltung (www.potato-run.com) finden sich weitere Informationen.
Doch zurück zum eigentlichen Lauf, dem 17,6 Kilometer langen Südtiroler Erdäpfllauf. Mit gerade einmal 60 Höhenmetern bietet sich diese Distanz vielen Läuferinnen und Läufern an. Auch der Creme de la Creme des Südtiroler Laufsports: Wirft man nämlich einen Blick über die Teilnehmerliste, dann geben sich zahlreiche Sieganwärterinnen und Sieganwärter zu erkennen. Bei den Damen haben sich insbesondere die Pusterer Lokalmatadorin Julia Kuen, die Brixnerin Lena Zingerle und die Vinschgerin Selina Christandl in Stellung gebracht. Bei den Herren sind der Klausner Luca Clara, der Leiferer Khalid Jbari, der Sarner Noe Thaler oder der Pusterer Stefan Wagger die Läufer, die es zu schlagen gilt. Das liegt auch daran, dass der Potato Run die fünfte Etappe der Südtiroler Top7-Laufserie ist, die ohnehin eine große Strahlkraft auf die einheimischen Top-Athletinnen und -Athleten hat.
Eine Strecke für Bestzeiten und ein großes Rahmenprogramm
Die Strecke des Erdäpfllaufs startet auf dem Brunecker Rathausplatz, von wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Stadt verlassen und über die Dietenheimerstraße nach Aufhofen laufen. Dann geht es eine lange Zeit auf dem Fahrradweg entlang der Ahr durch Gais, Uttenheim und Kematen bis Bad Winkel. Kurz vor Sand in Taufers wird die Ahr überquert, ehe es über die Daimerstraße bis ins Ziel zum Festplatz von Sand in Taufers geht. Diese Strecke gilt als eine der schnellsten Laufrouten in Südtirol und ist deshalb optimal, um neue Bestzeiten aufzustellen.
Im Ziel in Sand in Taufers geht es dann noch lange weiter. Im Anschluss an das Rennen findet die Siegerehrung statt, die wiederum von den organisierenden Vereinen Läuferclub Pustertal und SSV Taufers mit einer großen After Party abgeschlossen wird. Sowohl für Speis, Trank und Musik als auch für die Unterhaltung der Kinder und Jugendlichen des Kinderlaufs wird bestens gesorgt.
Sammelmedaille Nummer zwei: Die Kehlburg in Gais

Neben dem Rahmenprogramm locken die Veranstalter um OK-Chef Rudi Stolzlechner auch mit dem zweiten Stück der fünfteiligen Sammelmedaille: „Während im Vorjahr noch das Schloss Bruneck abgebildet war, ist heuer die Kehlburg in Gais zu sehen. In den kommenden drei Ausgaben sind dann andere Denkmäler abgebildet, die entlang der Strecke zu sehen sind, sodass man ein tolles Sammelpaket an Medaillen erhält, wenn man an allen Ausgaben teilnimmt“, erzählt er. Mehr Informationen und etwas Kulturgeschichte zu den Sammelmedaillen gibt es auf der Webseite der Veranstaltung nachzulesen (https://www.potato-run.com/medaillen/index.html). „Unsere Vorbereitungen sind indes schon sehr weit fortgeschritten. Wir sind so gut wie startklar und können es kaum noch erwarten, bis die 27. Ausgabe unseres Laufes stattfindet!“
Neben einem reichhaltigen Startpaket mit einem funktionalen T-Shirt, einem Sack Kartoffeln aus dem Pustertal und weiteren Gadgets haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, am Sonntag nach dem Potato Run eine kostenlose Berg- und Talfahrt für das Wandergebiet Speikboden oder Klausberg zu erhalten. „Durch das Vorzeigen der Startnummer darf man die Aufstiegsanlage gratis verwenden und kann den Sonntag auf dem Berg ausklingen lassen“, sagt Stolzlechner und dankt dazu noch einmal der Skiworld Ahrntal für die hervorragende Zusammenarbeit.
Text: Sportissimus
Fotos: Potato Run
Die Top7-Laufserie 2026 wurde am Sonntag mit dem 20. Ultner Höfelauf fortgesetzt, der erstmals zu dieser Eventreihe zählte. Mit Luca Clara aus Klausen und der aus Mailand stammenden aber in Bozen wohnhaften Sophie Maschi setzten sich auf den 18 Kilometern mit 493 Höhenmetern im Auf- und Abstieg zwei Favoriten durch. Insgesamt waren an die 1000 Athletinnen und Athleten auf den diversen Strecken und in den verschiedenen Kategorien dabei.

Luca Clara ist aktuell nicht zu bremsen. Nach einem dritten Rang beim Seiser Alm Halbmarathon vor zwei Wochen und seinem Sieg beim Rosengarten Schlern Sky Trail (36 km) vor acht Tagen hat der Klausner am Sonntag neuerlich zugeschlagen. Dieses Mal war er in der westlichen Landeshälfte nicht zu knacken. Der 26-Jährige von den Gherdëina Runners gewann den Ultner Höfelauf mit der Zeit von 1:08.35 Stunden und war damit über eine Minute schneller als der Freienfelder Martin Griesser. Das Podium komplettierte Khalid Jbari aus Leifers, der 1.55 Minuten auf Clara einbüßte.
Es war ein klassischer Start-Ziel-Sieg, über den sich Luca Clara freuen durfte. Blieb die Spitzengruppe, zu der auch der Sarner Noe Thaler oder Gabriele Benedetti (GS Parco Alpi Apuane) gehörten, auf den ersten Kilometern noch zusammen, verschärfte Clara auf dem ersten Anstieg das Tempo und zog davon. In der Folge lief er weiter seinen Rhythmus und ließ den Konkurrenten keine Chance. Spannend war der Fight um Platz drei, denn bis wenige Kilometer vor Schluss lag Jbari noch auf Rang fünf, ehe er Thaler – er wurde am Ende Vierter – und Benedetti (5.) überholen konnte. Mit Matthias Kirchler (6.), Veith Berger (7.) und Helmuth Mair (9.) liefen noch drei weitere einheimische Spitzenläufer in die Top Ten.

Maschi läuft ihren Konkurrentinnen auf und davon
Bei den Frauen war am Sonntag kein Kraut gegen Sophie Maschi gewachsen. Die 35-Jährige, die für den LC Bozen startet, holte sich den Tagessieg in ungefährdeter Manier. Mit ihrer Zeit von 1:21.24 Stunden wäre sie bei den Männern auf den 19. Rang gelaufen. Auf ihre schnellste Verfolgerin – Selina Christandl vom ASV Rennerclub Vinschgau – hatte Maschi 8.43 Minuten Vorsprung. Rang drei ging an Natalie Mitterrutzner. Die Brixnerin, die für die SG Eisacktal startet, bewältigte die 18 Kilometer und fast 500 Höhenmeter in 1:32.15 Stunden.
Auch auf den Rängen dahinter reihten sich mit Viktoria Großgasteiger, Marialuise Rabensteiner, Stanislava Zöschg, Mirjam Verginer, Nicole Egger, Mirka Lorenzani und Simone Steinmair Südtiroler Ausdauersportlerinnen ein und gelangten beim 20. Ultner Höfelauf in die Top Ten. Insgesamt waren 292 Athletinnen und Athleten beim „Klassiker“ am Start.

Den Volkslauf (8,5 Kilometer) gewannen der Deutsche Lasse Bo Hartwig und Maria Pichler vom Südtiroler Laufverein. Die mit Abstand schnellste Staffel (gesamt 16,5 km) bildeten Triathlet Daniel Hofer und Spitzenläufer Yuri Trentin. Besonders laut wurde es im Zielraum in Kuppelwies bei den Kinder- und Jugendläufen, die ebenfalls sehr gut gebucht waren. Unzählige Hobbyläuferinnen und -läufer waren in den nicht-wettkampfmäßigen Kategorien mit von der Partie, weshalb die Veranstalter vom Skiclub Ulten und von der Tourismusgenossenschaft Ulten/Proveis an die 1000 Teilnehmende begrüßen konnten.
Dementsprechend positiv fiel deshalb auch ihr Fazit aus. „Wir können mit dem Verlauf unseres Höfelaufs wieder sehr zufrieden sein. Unser Ziel ist es, Sport mit landschaftlicher Schönheit und kulinarischem Genuss zu verbinden. Das Konzept kommt bei unseren Teilnehmenden offensichtlich gut an, wie fast 1000 Eingeschriebene untermauern. Das Wetter hat nicht ganz mitgespielt, denn gegen 11 Uhr und somit mitten im Wettkampf hat es begonnen zu regnen. Aber nach einem kurzen Schauer hat es eigentlich wieder ganz gut gepasst. Ein großes Danke geht an unsere Helferinnen und Helfer, sowie unsere Sponsoren – sie sind das Herz unserer Veranstaltung und ohne sie wäre der Ultner Höfelauf niemals möglich.“
Das sagen die Sieger:
Luca Clara: „Es war großartig. Der Ultner Höfelauf ist etwas Besonderes für mich, weil ich hier einen meiner ersten Wettkämpfe bestritten habe. Es war immer mein Ziel, es zu gewinnen, doch bisher war mir das nie gelungen. Momentan bin ich gut in Form: Mit dem Seiser-Alm-Halbmarathon, dem Rosengarten Schlern Sky Trail und dem heutigen Rennen bin ich innerhalb von drei Wochen bei drei Wettkämpfen gestartet. Jetzt gönne ich mir eine kurze Pause – und dann geht es wieder los.“
Sophie Maschi: „Das heutige Rennen ist aus meiner Sicht sehr gut gegangen. Ich mag die Strecke sehr, weil sie gut laufbar und schnell ist. Auch wenn es einige deutliche Anstiege und Gefälle gibt, macht sie Spaß. Ich war heute zum zweiten Mal beim Ultner Höfelauf am Start; vor einigen Jahren hatte ich bereits teilgenommen und war Zweite geworden.“
Die Ergebnisse des 20. Ultner Höfelaufs
Männer:
1. Luca Clara /ASV Gherdeina Runners 1:08.35 Stunden
2. Martin Griesser /Laufverein ASV Freienfeld +1.18
3. Khalid Jbari /Athletic Club 96 Alperia +1.55
4. Noe Thaler /ASC Sarntal +2.00
5. Gabriele Benedetti /G.P. Parco Alpi Apuane +2.48
Frauen:
1. Sophie Maschi /ASV L.C. Bozen Raiffeisen 1:21.28
2. Selina Christandl /ASV Rennerclub Vinschgau +8.43
3. Natalie Mitterrutzner /S.G. Eisacktal Raiffeisen ASV +10.51
4. Grossgasteiger Viktoria /Weissenbacher Amateursportverein +13.58
5. Marialuise Rabensteiner /S.G. Eisacktal Raiffeisen ASV +14.26
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Text: Sportissimus.it
Fotos: Manfred Mair und Sportissimus
Er ist längst schon kein Geheimtipp mehr, im Gegenteil: Der Ultner Höfelauf zählt mittlerweile zu den großen Klassikern in der Südtiroler Laufszene. Die 20. Ausgabe geht am Sonntag, 19. Juli über die Bühne. Und dabei gibt es eine große Neuerung, denn erstmals zählt das Event im wohl urigsten Tal Südtirols zur renommierten Top7-Laufserie.
Der Ultner Höfelauf punktet mit einer familiären Atmosphäre, landschaftlicher Schönheit und einer Strecke, die in Sachen Länge und Höhenunterschied eine herausfordernde, aber keinesfalls unmögliche Aufgabe darstellt. 18 Kilometer ist die klassische Distanz lang, die gleichzeitig 493 Höhenmeter im Auf- und genauso viele im Abstieg vorweist. Die Trasse führt nach dem Startschuss um 10 Uhr von Kuppelwies auf der Sonnenseite nach St. Gertraud, bevor es für die Teilnehmenden auf der gegenüberliegenden Talseite wieder zurück nach Kuppelwies geht.
„Diese abwechslungsreiche Route entlang des Ultner Höfeweges, dem bekanntesten Wanderweg des Tales, ermöglicht es den Teilnehmern, während des Laufs jahrhundertealte Höfe, urige Dörfer und beeindruckende Sehenswürdigkeiten des Ultentals hautnah zu erleben. Der Streckenverlauf wechselt zwischen Asphalt, Forstwegen und Wandersteigen, was eine spannende Herausforderung für alle Teilnehmer darstellt“, erklären die Veranstalter den Hauptlauf ihres Traditionsevents, der zur Top7-Serie zählt. Titelverteidiger beim Ultner Höfelauf sind die Meranerin Andrea Schweigkofler, sowie der Haflinger Andreas Reiterer.
Staffel feiert Premiere, auch kürzere Strecken möglich
Für das 20-jährige Jubiläum haben sich die ausrichtenden Skiclub Ulten und die Tourismusgenossenschaft Ulten/Proveis ein Novum einfallen lassen. Heuer gibt es nämlich eine Zweierstaffel. Dabei wird aber nicht - wie man vermuten könnte - die klassische Strecke in zwei in etwa gleich lange Teile aufgeteilt. Für die Staffel-Läufer gibt es eine eigene Trasse. Der erste Läufer umrundet nach dem Start den malerischen Zoggler Stausee. Im Zielgelände übergibt er nach rund 8 Kilometern den Staffelstab an seinen Teampartner. Dieser läuft auf der Strecke des Volkslaufs weiter nach St. Nikolaus und anschließend wieder zurück ins Ziel, was einer Streckenlänge von 8,5 Kilometern entspricht.
Apropos Volkslauf: Der darf beim Ultner Höfelauf selbstredend nicht fehlen. Die Strecke, die 192 Höhenmeter im Auf- und 180 Meter im Abstieg vorweist, kann laufend - oder in der Kategorie Guat Gongen - eben auch gehend absolviert werden. Komplettiert wird das Wettkampfprogramm durch den Kinder- und Jugendlauf, der ab 9 Uhr rund um das Start- und Zielgelände in Kuppelwies abgewickelt wird. Für die Kleinsten gibt es ab 10 Uhr eine Kinderanimation, außerdem werden die Gäste ganztätig durch das kulinarische Fest „Guat Gessn“ verwöhnt und in dessen Rahmen auch musikalisch unterhalten.
Das Starterfeld ist auf 1000 limitiert
Der Andrang auf die Startplätze ist groß. „Wir haben das Teilnehmerfeld auf 1000 limitiert. Aktuell stehen wir bei fast 600 Anmeldungen, weshalb wir allen Interessierten empfehlen, sich schnellstmöglich auf unserer Webseite www.ultnerhoefelauf.info innerhalb Montag, 13. Juli einzuschreiben. Nachmeldungen sind vor Ort am Samstag, 18. Juli zwischen 15 und 17 Uhr möglich. Die Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe ist groß, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir möchten uns schon vorab bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, sowie unseren treuen Sponsoren bedanken, ohne die wir unser Event niemals abwickeln könnten“, heißt es von Seiten des Organisationskomitees abschließend.
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Sonntag, 19. Juli 2026: Ultner Höfelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Text: Sportissimus.it
Fotos: Oswald Breitenberger, ENDU
Der 13. Seiser Alm Halbmarathon ist am Sonntag mit zwei Favoritensiegen zu Ende gegangen. Die Bruneckerin Greta Haselrieder setzte sich auf der 21,1 Kilometer langen Distanz mit 601 Höhenmetern zum dritten Mal durch und stellte in 1:28.11 Stunden eine neue Bestmarke auf. Der in Innsbruck wohnhafte Sven Koch aus dem Allgäu entschied den Südtiroler Laufklassiker in 1:18.23 für sich – mit der viertschnellsten Zeit, die auf Europas größter Hochalm je gelaufen wurde. Mit 1000 eingeschriebenen Athletinnen und Athleten wurde auch hier ein neuer Rekord aufgestellt.
Drei Minuten, 41 Sekunden – das ist die Zeit, die Greta Haselrieder am Sonntag bei idealem Laufwetter schneller war als Benedetta Coliva im Jahr 2023, als diese in 1:31.52 Stunden den bis heute gültigen Streckenrekord erzielt hatte. Für die 29-Jährige aus Bruneck war es der dritte Erfolg beim Seiser Alm Halbmarathon, nach ihren Triumphen in den Jahren 2022 und 2024. Es war ein Start-Ziel-Sieg für die Ärztin, die sich demnächst auch im Trail-Lauf versuchen wird.
Im Vorjahr hatte Haselrieder nach rund sieben Kilometern aufgeben und mitansehen müssen, wie sich die in Arco lebende Piemontesin Alessia Scaini durchsetzte. 12 Monate später belegte Scaini den zweiten Platz – 5.38 Minuten hinter Haselrieder. Das Podium komplettierte Manuela Serra aus Bologna. Ihr stand im Herzen der Dolomitenregion eine Zeit von 1:39.07 Stunden zu Buche. Auf den Rängen vier und fünf folgten mit Annemarie Schöpf und Selina Christandl zwei Athletinnen aus dem Vinschgau, die den Halbmarathon in 1:43.42, bzw. 1:45.32 Stunden zu Ende liefen.
Koch gewinnt das Duell gegen Felicetti
Bei den Männern war Sven Koch der große Sieger. Der Allgäuer lieferte sich auf den 21,1 Kilometern mit 601 Höhenmetern einen packenden Zweikampf mit Vorjahressieger Daniele Felicetti aus dem Trentino. Am Ende gewann der Deutsche mit einer Zeit von 1:18.23 Stunden und einem Vorsprung von 25 Sekunden auf Felicetti. Koch, der den Halbmarathon zum ersten Mal bestritt, gewann die Kombiwertung mit dem Moonlight Classic Seiser Alm (15 km), an dem er Ende Jänner teilgenommen hatte.
Den dritten Platz beim Halbmarathon nahm Luca Clara ein. Der Klausner war in 1:21.04 Stunden bester Südtiroler Teilnehmer. In die Top Ten schafften es aus heimischer Sicht auch Markus Ploner (5.), Martin Griesser (6.), Khalid Jbari (7.), Hannes Rungger (8.), Thomas Steck (9.) und Simon Stifter (10.).
Premiere des Kinder-Rennens ein großer Erfolg
Neben dem Hauptrennen wurde auch der Just-For-Fun-Lauf, sowie zum ersten Mal ein Kinderlauf ausgetragen. Bei den Erwachsenen waren über 1000 Teilnehmende eingeschrieben, was eine neue Bestmarke bedeutete. Das Kinder-Rennen war auf 100 Starterinnen und Starter beschränkt und war ein herausragender Erfolg.
Dementsprechend zufrieden zogen die Veranstalter von der LG Schlern und von Seiser Alm Marketing Bilanz: „Bessere Bedingungen hätten wir für unser Rennen fast nicht vorfinden können. Es war sonnig, die Temperaturen beim Start angenehm und auf der Strecke war es leicht windig, was für Abkühlung sorgte. Der Seiser Alm Halbmarathon ist ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen – auch das ist immer eine große Genugtuung und Erleichterung für uns als Veranstalter. Allen Finishern möchten wir zu ihren starken Leistungen gratulieren. Besonders freut uns natürlich, dass wir unser Teilnehmerlimit um weitere 100 Starter auf 1000 Teilnehmende angehoben haben – und trotzdem wieder in Rekordtempo ausverkauft waren. Wir möchten uns auch bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern bedanken. Sie sind genauso das Rückgrat des Seiser Alm Halbmarathons, wie unsere treuen Sponsoren. Aufwiedersehen am 4. Juli 2027, wenn wir den Seiser Alm Halbmarathon zum 14. Mal austragen werden.“
Das sagen die Sieger
Sven Koch (Sieger Halbmarathon): „Der Sieg kam nicht ganz überraschend, denn ich wusste, wo ich stehe und dass ich Daniele Felicettis Leistung aus dem Vorjahr knacken kann. Es war dann aber härter als gedacht, denn ich wollte mich bei Kilometer 13 von Daniele absetzen. Bergauf ist meine Stärke. Er ist mir aber immer auf den Fersen geblieben. Erst beim Downhill konnte ich ihn hinter mir lassen und den Vorsprung dann ins Ziel bringen.“
Greta Haselrieder (Siegerin Halbmarathon): „Heuer hatte ich sehr großen Respekt vor dem Seiser Alm Halbmarathon, denn im Vorjahr habe ich mich schlecht gefühlt und aufgeben müssen. Ich bin super zufrieden und habe das ganze Rennen nie auf die Uhr geschaut. Ich habe versucht, mein Rennen zu laufen und das ist mir gelungen. Nach Spitzbühl wusste ich, dass mein Vorsprung groß genug ist. Da habe ich die letzten Kilometer dann richtig genossen. Bis dahin war ich aber sehr fokussiert und bei mir. Wie ich es als Ärztin schaffe, Zeit zum Laufen zu finden? Es ist nicht immer ganz leicht, aber das Training ist für mich ein guter Ausgleich. Ich brauche es, um auf andere Gedanken zu kommen und mit der Arbeit abzuschließen. Von dem her passt es ganz gut.“
Ergebnisse 13. Seiser Alm Halbmarathon
Männer:
1. Sven Koch GER/adidas 1:18.23
2. Daniele Felicetti ITA/U.S. Monte Pallidi 1:18.48
3. Luca Clara ITA/Martini Speed Team 1:21.04
4. Sam Nulens BEL/Atla 1:21.57
5. Markus Ploner ITA/ASV Sterzing 1:22.31
Frauen:
1. Greta Haselrieder ITA/Südtiroler Laufverein 1:28.11 Stunden
2. Alessia Scaini ITA/S.A. Valchiese 1:33.49
3. Manuela Serra ITA/Persicetana podistica 1:39.07
4. Annemarie Schöpf ITA/ASV Rennerclub Vinschgau 1:43.42
5. Selina Christandl ITA/ASV Rennerclub Vinschgau 1:45.32
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Sonntag, 19. Juli 2026: Ultner Höfelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Text und Fotos: Sportissimus.it
Die zweite Ausgabe des „10 Miglia del Teroldego“ stand ganz im Zeichen von Khalid Jbari und Julia Kuen. Am späten Samstagnachmittag wiederholte der Läufer aus Leifers seinen Erfolg aus dem Vorjahr beim Wettkampf mit Start und Ziel in Mezzolombardo, der zweiten Etappe der Top7-Laufserie 2026. Auf den Straßen der „Piana Rotaliana" war die aus dem Pustertal stammende Kuen die Schnellste unter den Teilnehmerinnen und sicherte sich den Sieg bei den Frauen.
Khalid Jbari (Athletic Club 96 Alperia) war auf den 16 Kilometern und 93 Metern (also 10 Meilen) des „10 Miglia del Teroldego“, dem Wettkampf, der anlässlich der achten Ausgabe der Teroldego Events in der „Piana Rotaliana" stattfand, konkurrenzlos. Nachdem er von Beginn an in Führung lag, absolvierte der 37-jährige Leiferer die Strecke mit Start und Ziel in Mezzolombardo auf der Piazza delle Erbe in 53.01,1 Minuten und verteidigte damit erfolgreich seinen im Vorjahr errungenen Titel. „Das Rennen lief besser als im letzten Jahr, ich habe mich besser gefühlt und auch eine bessere Zeit erzielt. Ich hoffe, auch dieses Jahr die Gesamtwertung der Top7-Serie zu gewinnen“, erklärte der Sieger des nationalen Wettkampfs, der von der Atletica Rotaliana unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Mezzolombardo und mit Genehmigung des FIDAL organisiert wurde.
Bei der zweiten Etappe der Top7-Laufserie belegte Patrick Prantl (56.36,2 Minuten/Amateur-Läuferclub Kaltern) den zweiten Platz, mit etwas mehr als dreieinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger. Der Athlet aus Tramin, der nach 10 Kilometern auf dem sechsten Platz lag, legte im letzten Teil des Rennens eine starke Aufholjagd hin und setzte sich im Zielsprint um den zweiten Platz gegen Gabriele Guerri (56.36,9 Minuten/Atletica Trento) durch. Guerri schloss damit auf dem dritten Platz ab, genauso wie im Vorjahr. Roberto De Gasperi (Fersen Trirunnis Triathlon), der nach zehn Kilometern auf dem dritten Platz lag, beendete das Rennen auf dem fünften Platz, Frowin Stecher (SC Meran) auf dem vierten Platz.
Auch Kuen mit einem überlegenen Sieg bei den Damen
Julia Kuen (ASD Athl. Club 2000 Toblach) führte das Rennen von den ersten Kilometern an an und hielt alle ihre Konkurrentinnen auf Distanz. Die Pustertalerin erreichte die Ziellinie nach 1:01.58,5 Stunden und erzielte damit die vierzehnte Gesamtzeit. „Vor drei Jahren bin ich hier den Halbmarathon gelaufen, aber dies ist mein erster 10-Meilen-Lauf von Teroldego. Die Strecke war neu für mich und ich fand sie anspruchsvoll, da viele Abschnitte auf Schotterwegen verliefen. Das war mein erster Laufwettbewerb in dieser Saison und ich bin sehr zufrieden damit, wie es gelaufen ist“, erklärte Kuen im Ziel.
Selina Christandl (ASV Rennerclub Vinschgau) belegte den zweiten Platz. Die Vinschger Läuferin, Siegerin der letzten Ausgabe, beendete das Rennen mit fast zwei Minuten Rückstand auf Kuen (1:03.51,3 Stunden). Elisa Sartori (1:04.25,7 Stunden/Atletica Val di Cembra) erreichte als Dritte die Ziellinie und bestätigte damit ihre Platzierung aus dem Vorjahr. Am Fuße des Podiums landeten hingegen Giulia Delgado (Atletica San Biagio) und Alessia Merz auf den Plätzen vier und fünf. Nach dem Rennen wurden die Läuferinnen auf der Piazza Erbe von Fans und Anhängern empfangen, die alle Teilnehmer anfeuerten. Am Ziel angekommen, konnten sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmern bei der Pasta-Party feiern, gefolgt von der Siegerehrung.
Hochzufriedene Veranstalter
Die achte Ausgabe der Teroldego Events in der „Piana Rotaliana" war ein großes Fest für alle Läufer. „Wir sind sehr zufrieden. Das Wetter war schön und viele Menschen haben mit Begeisterung teilgenommen. Neben den Athletinnen und Athleten, die am Wettkampf teilnahmen, nahmen auch zahlreiche Hobbyläufer aller Altersklassen am Volkslauf ‚5 Miglia del Teroldego – Memorial Alessandro Tava e Monica Tait‘ teil . Ich danke den zahlreichen Freiwilligen, den Institutionen, unseren vielen Partnern und Sponsoren, die auch in diesem Jahr unser Rennen ermöglicht haben“, erklärte der Präsident des A.S.D. Atletica Rotaliana, Antonio Bettin.
Der nächste Termin der Top7-Laufserie ist der Seiser Alm Halbmarathon, der am Sonntag, 5. Juli stattfindet.
„10 Miglia del Teroldego“ – Ergebnisse:
Herren
1. Khalid Jbari (Athletic Club 96 Alperia) 53.01,1 Minuten
2. Patrick Prantl (Amateur-Läuferclub Kaltern) 56.36,2
3. Gabriele Guerri (Atletica Trento) 56.36,9
4. Frowin Stecher )SC Meran) 56.51,1
5. Roberto De Gasperi (Fersen Trirunnis Triathlon) 57.21,5
Damen
1. Julia Kuen (A.S.D. Atl. Club 2000 Toblach) 1:01.58,5 Stunden
2.Selina Christandl (Rennerclub Vinschgau) 1:03.51,3
3. Elisa Sartori (Atletica Val di Cembra) 1:04.25,7
4. Giulia Delgado (Atletica San Biagio) 1:05.30,3
5. Alessia Merz 1:07.04,2
Die gesamten Ergebnisse des Rennens:
https://sportdolomiti.it/10migliat_classifiche_26
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Sonntag, 5. Juli 2026: Seiser Alm Halbmarathon
Sonntag, 19. Juli 2026: Ultner Höfelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Text und Fotos: Sportissimus.it
Laufbegeisterte kommen auf den Straßen der Rotaliana-Ebene bald voll auf ihre Kosten: Am späten Nachmittag des Samstags, 9. Mai findet im Rahmen der achten Ausgabe der Teroldego Events der zweite „10 Miglia del Teroldego“ statt. Der Lauf, die zweite Etappe der Top7-Laufserie in dieser Saison, wird von einem Volkslauf begleitet, dem „Memorial Alessandro Tava e Monica Tait“.

Beide Läufe der Teroldego Events am Samstag, 9. Mai starten im Zentrum von Mezzolombardo, genauer gesagt auf der Piazza delle Erbe. „Als Erste gehen die Teilnehmer des 10 Miglia del Teroldego an den Start: Die zweite Etappe der Top7-Laufserie beginnt um 17.30 Uhr. Der nationale Wettkampf, der von Atletica Rotaliana unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Mezzolombardo und mit Genehmigung der FIDAL organisiert wird, findet auf einer Strecke statt, die der des Vorjahres sehr ähnlich ist“, erklärt der Leiter des Organisationskomitees, Lorenzo Santelli. Auf den 16 Kilometern und 93 Metern (also 10 Meilen) der Strecke werden Felder und Weinberge durchquert, am Fluss Noce entlang und auf den Straßen von Mezzolombardo gelaufen, bis schließlich das Ziel auf der Piazza delle Erbe erreicht wird.
„Um 18.15 Uhr steht der nicht-wettkampforientierte 5-Meilen-Lauf auf dem Programm, an dem jeder teilnehmen kann. Der Volkslauf findet auf einer kürzeren Strecke statt und wird auch in diesem Jahr dem Andenken an Alessandro Tava und Monica Tait gewidmet sein“, bemerkt Santelli. Nach dem Zieleinlauf können die Teilnehmer beider Rennen gemeinsam feiern: Bei der Pasta-Party können sie bei einem guten Teller Nudel ihre Eindrücke mit Mitläufern und Freunden austauschen. Als krönender Abschluss des Laufevents findet schließlich die Siegerehrung für alle Kategorien des "10 Miglia del Teroldego" statt.
Die Einschreibungen schreiten voran
Zahlreiche Athletinnen und Athleten haben sich bereits mit Begeisterung für das Wettkampfrennen angemeldet, darunter Selina Christandl und Khalid Jbari, die sich im vergangenen Jahr bei der ersten Ausgabe des „10 Miglia del Teroldego" durchgesetzt und anschließend den Gesamtsieg der Top7-Laufserie errungen haben. Wer sich wie sie an dem Wettkampf versuchen möchte, kann die Teilnahmebedingungen einsehen und sich unter folgendem Link für den 10-Meilen-Lauf anmelden: https://sportdolomiti.it/ds_event/10migliat_26. Für Anmeldungen bis zum 30. April beträgt die Anmeldegebühr 35 Euro, ab dem 1. Mai 40 Euro. In der Anmeldegebühr enthalten sind ein reichhaltiges Startpaket, Verpflegung entlang der Strecke und im Ziel, die klassische Teilnehmermedaille sowie ein Teller Pasta mit einem Getränk bei der Pasta-Party.
Am „10 Miglia del Teroldego" können volljährige Athletinnen und Athleten teilnehmen, die bei einem der FIDAL angeschlossenen Verein oder bei einem von World Athletics anerkannten, ausländischen Verband gemeldet sind, sowie Personen über 20 Jahre, die im Besitz einer gültigen RUNCARD und/oder RUNCARD EPS sind. In jedem Fall muss für die Teilnahme am Wettkampf ein sportärztliches Attest über die Wettkampftauglichkeit speziell für die Leichtathletik vorgelegt werden. Wer hingegen lieber ohne den Druck der Stoppuhr laufen möchte, kann sich am nicht-kompetitiven 5-Meilen-Lauf versuchen. Für die Teilnahme an diesem Just-for-Fun-Lauf ist weder eine Mitgliedschaft noch die Vorlage eines sportärztlichen Attests erforderlich: Es reicht aus, sich am Tag des Rennens vor Ort anzumelden.
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Samstag, 9. Mai 2026: „10 Miglia del Teroldego“
Sonntag, 5. Juli 2026: Seiser Alm Halbmarathon
Sonntag, 19. Juli 2026: Ultner Höfelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die Lust am Laufen ist größer denn je. Inzwischen kommt die Saison richtig in Schwung und nach der ersten Etappe, die Ende 2025 stattfand, arbeiten die Organisatoren der Top7-Laufserie daran, den Läuferinnen und Läufern weitere sechs unvergessliche Wettkämpfe zu bieten.

Mit dem Einzug des Frühlings, während die Athletinnen und Athleten fleißig trainieren, rücken auch die nächsten Termine der Top7-Laufserie näher, die in diesem Jahr ihre 20. Ausgabe feiert. Nach der ersten Etappe, dem BOclassic Ladurner Volkslauf, der am 31. Dezember 2025 den Auftakt bildete, legte die Serie eine Winterpause ein, doch nun ist es an der Zeit, die Laufschuhe wieder anzuziehen. Die zweite Etappe findet nämlich in etwas mehr als einem Monat statt. Am Samstag, dem 9. Mai, wird in der Rotaliana-Ebene der 10-Meilen-Lauf „10 Miglia del Teroldego“ ausgetragen. Für den nächsten Termin begeben sich die Athletinnen und Athleten auf die Seiser Alm, die am Sonntag, dem 5. Juli, Schauplatz des Seiser Alm Halbmarathons sein wird.
Die vierte Etappe ist eine Neuheit im Rennkalender der Laufserie: der Ultner Höfelauf. Das 18 Kilometer lange Rennen mit rund 500 Höhenmetern ist in der Südtiroler Laufszene sehr beliebt. Am Sonntag, dem 19. Juli, findet er zum zwanzigsten Mal statt und feiert sein Debüt in der Rennserie. Nach der Halbzeit stehen den Athletinnen und Athleten die letzten drei Rennen der Top7-Serie bevor. Am Samstag, dem 29. August, nehmen sie am Südtiroler Erdäpfllauf über 17,6 Kilometer zwischen Bruneck und Sand in Taufers teil. Knapp einen Monat später, am Sonntag, den 27. September, werden sie in Jenesien die 15 Kilometer des Panoramalauf Soltn in Angriff nehmen. Ihren krönenden Abschluss feiert die Top7-Serie am Samstag, den 24. Oktober, beim AgeFactor Run in Branzoll, bei dem auch das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine wichtige Rolle spielt.
Eine aufregende 20. Ausgabe
Wer an mindestens sechs der sieben Läufe teilnimmt, wird in die Gesamtwertung der Top7-Laufserie aufgenommen. Die drei Erstplatzierten der Männer und der Frauen erhalten Gutscheine für Sportbekleidung und werden am Samstag, den 24. Oktober, in Branzoll bekannt gegeben. Die Abschlussfeier der Laufserie findet unmittelbar nach dem AgeFactor Run statt. Anlässlich der Preisverleihung werden den fleißigsten Teilnehmern zudem die traditionellen Geschenkkörbe überreicht, aber nicht nur das.
„Um unsere zwanzigste Ausgabe zu feiern, haben wir uns überlegt, was alle unsere Teilnehmer verbindet: die Leidenschaft für den Laufsport. Genau aus diesem Grund nehmen alle, die an mindestens sechs Rennen teilgenommen haben und bei der Preisverleihung anwesend sind, an der Verlosung von Laufpreisen teil, darunter acht Startnummern für den Halbmarathon von Ravenna und acht für den Lago Maggiore Half Marathon. Das schien uns eine schöne Art, die Beständigkeit unserer Teilnehmer zu belohnen und unser 20-jähriges Jubiläum zu feiern“, kommentieren die Organisatoren und laden alle Interessierten ein, die Website der Rennserie für weitere Details zu besuchen.
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Samstag, 9. Mai 2026: 10 Miglia del Teroldego 2026
Sonntag, 5. Juli 2026: Seiser Alm Halbmarathon
Sonntag, 19. Juli 2026: Ultner Höfelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Foto: Gian Prisma Photography
Text: Sportissimus.it
Das plötzliche Aus des Reschenseelaufs nach 25 sehr erfolgreichen Jahren hat auch die Top7-Serie unerwartet getroffen und wurde mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Nichtsdestotrotz haben sich die Veranstalter der beliebten Südtiroler Laufserie umgehend nach einem Ersatz umgeschaut. Fündig geworden sind sie bei einem weiteren Südtiroler Klassiker, dem Ultner Höfelauf, der am Sonntag, 19. Juli mit der 20. Ausgabe ein Jubiläum feiert.
Im Jahr 2025 feierte der Reschenseelauf sein 25. Jubiläum. Rund 3500 Läuferinnen und Läufer aus aller Welt waren am Start und haben den Südtiroler Laufklassiker bestritten. Wie die Organisatoren des beliebten Rundlaufs um den bekannten See mit dem herausragenden Grauner Kirchturm aber vergangene Woche mitteilten, wird der Reschenseelauf ab 2026 nicht mehr stattfinden. „Das Bedauern ist natürlich sehr groß, denn der Reschenseelauf ist der größte und wahrscheinlich bekannteste Amateurlauf in Südtirol. Nach 25 so erfolgreichen Jahren war er natürlich ein enomer Werbeträger für den Laufsport hierzulande. Die Gründe für das Aus sind verständlich und wir möchten uns bei Gerald Burger und seinem Team für die großartige Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren von Herzen bedanken“, sagt Christiane Warasin, Mitglied im Vorstand der Top7-Laufserie, wehmütig.
Für sie und ihr Team war damit aber umgehend klar, dass ein Ersatz für den Reschenseelauf gesucht werden muss. Das Top7-Gremium wurde schnell fündig: Der Ultner Höfelauf springt ein. „Die Organisatoren vom Ultner Höfelauf hatten schon einmal Interesse, mitzumachen, damals ist es aus organisatorischen Gründen aber nicht gelungen. Nach dem Aus des Reschenseelaufs waren sie unsere erste Anlegestelle, aus mehreren Gründen: Zeitlich und geografisch passt der Höfelauf gut, er findet ebenfalls im Juli statt und liegt im geografischen Westen Südtirols. Außerdem ist der Höfelauf ein einzigartiger Lauf mit einer heuer 20-jährigen Geschichte. Das OK-Team dort weiß also, wie der Hase läuft“, lobt Warasin.
18 Kilometer und knapp 500 Höhenmeter
Der Ultner Höfelauf bietet seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Strecke von nicht ganz 18 Kilometern mit knapp 500 Höhenmetern. Dabei geht es vom Start in Kuppelwies über den Ultner Höfeweg, den bekanntesten Wanderweg des urigen Seitentals, zuerst nach St. Gertraud und dann auf der gegenüberliegenden Talseite wieder zurück nach Kuppelwies. Entlang der Strecke stehen zahlreiche, zum Teil jahrhundertealte Höfe, die dem Weg auch seinen Namen gegeben haben. Am 20. Juli 2025 ging der Sieg bei der 19. Ausgabe an den Haflinger Berglauf-Vize-Weltmeister Andreas Reiterer bei den Herren und die Meranerin Andrea Schweigkofler bei den Damen – beide gehören zu der Südtiroler Laufelite, die beim Höfelauf ohnehin Stammgast ist. Nun ist dieses Lauf-Fest Teil der Top7-Serie, die am 31. Dezember mit dem BOclassic Ladurner Volkslauf begonnen hat.
Die weiteren Termine der Top7-Laufserie 2026 im Überblick:
Samstag, 9. Mai 2026: 10 Miglia del Teroldego 2026
Sonntag, 5. Juli 2026: Seiser Alm Halbmarathon
Sonntag, 19. Juli 2026: Ultner Höfelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Soltn
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung
Foto: ENDU
Text: Sportissimus.it
Federico Polesana aus Feltre und die Bruneckerin Greta Haselrieder haben am Mittwoch den BOclassic Ladurner Volkslauf für sich entschieden, der im Vorfeld der Eliterennen des internationalen Bozner Silvesterlaufs ausgetragen wurde. 477 Athletinnen und Athleten haben das 5-km-Rennen bestritten, das gleichzeitig die Top7-Laufserie 2026 eröffnet hat.

Vor den beiden Eliterennen des BOclassic Südtirol, den mit Andreas Reiterer aus Hafling und der Wahl-Südtirolerin Severine Petersen auch zwei Lokalmatadoren bestritten haben, gehörte die „Bühne“ in Bozen den fast 500 Amateurläuferinnen und -läufern, die den Ladurner Volkslauf zu einem wahren Fest gemacht haben. Für sie galt es, wie knapp zwei Stunden später Nadia Battocletti & Co., vier Schleifen durch Bozens Altstadt und somit insgesamt 5 Kilometer herunterzuspulen.
Am schnellsten gelang dieses Vorhaben einem Athleten aus dem Veneto. Federico Polesana aus Feltre gewann den 22. BOclassic Ladurner Volkslauf mit einer Zeit von 15.19 Minuten. Lag der 31-Jährige vom Verein Trevisatletica nach der ersten Runde noch an dritter Stelle, so arbeitete er sich auf der zweiten Schleife bis ganz nach vorne und gab die Spitzenposition bis zum Ende nicht mehr her. „Ich war schon 2011 als Junior dabei und habe auch damals gewonnen. Meine Rückkehr nach Bozen hat sich also ausgezahlt. Es war wieder ein sehr tolles Rennen, die Stimmung ist unglaublich. Auch die Strecke gefällt mir sehr. Ich bin sehr froh”, sagte Polesana. Mit dem knappen Rückstand von drei Sekunden belegte der Deutsche Julius Ott – er startet für den österreichischen Klub Runningraz – den zweiten Platz. Rang drei ging an einen weiteren Athleten aus dem Veneto, nämlich Mattia Scopel (ANA Atl. Feltre), für den die Stoppuhr nach 15.40 Minuten stehen blieb. Vierter wurde der Leiferer Khalid Jbari (Athletci Club 96 Alperia), der die Top7-Laufserie 2025 gewonnen hat. Platz sieben belegte der Pusterer Lukas Engl vom SSV Bruneck.
Haselrieder mit dem zweiten Streich
Dem Damenrennen drückte hingegen Greta Haselrieder vom Südtiroler Laufverein Sparkasse ihren Stempel auf. Die 28-Jährige aus Bruneck setzte sich sofort an die Spitze und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Mit einer Zeit von 17.27 Minuten war sie 22 Sekunden schneller als bei ihrem Erfolg im vergangenen Jahr. Im Eliterennen der Damen hätte sie mit dieser Zeit den 16. Rang eingenommen. „Die Atmosphäre war wieder einmal genial. Das Publikum hat mich sehr motiviert. Es war einmal mehr ein grandioses Rennen”, erklärte Haselrieder nach ihrer Zielankunft auf dem Waltherplatz.
Platz zwei belegte die Deutsche Tina Klement (LG Telis Finanz Regensburg), die die 5km in Bozen in 17.48 Minuten bewältigte. Dritte wurde mit Chantal Buschung (LC Villach) eine weitere Athletin aus Deutschland. Ihre Zeit: 17.54 Minuten. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich Tanja Scrinzi (SG Eisacktal Raiffeisen) um eine Position auf den vierten Platz und verpasste damit das Podium knapp.
Die Veranstalter ziehen zufrieden Bilanz
Eine sehr positive Bilanz zogen am Mittwochabend die Veranstalter vom Läufer Club Bozen Raiffeisen, die mit den Eliterennen, dem Pensplan Centrum Just For Fun, dem Ladurner Volkslauf, sowie den Raiffeisen Jugendrennen eine Vielzahl von Rennen abzuwickeln hatten. „Ich denke, wir können mit der Ausgabe zum 50-Jahr-Jubiläum sehr zufrieden sein. Das Wichtigste vorweg: es gab keine Verletzungen und alle Rennen konnten reibungslos über die Bühne gebracht werden. Mit über 1000 gemeldeten Athletinnen und Athleten haben wir einen neuen Rekord erzielt. Dieser enorme Zuspruch freut uns sehr. Auch der eng getaktete Zeitplan wurde von vielen Seiten positiv hervorgehoben. Was die Eliterennen angeht, ist der Streckenrekord von Yomif Kejelcha und das insgesamt sehr spannende Herren-Rennen zu unterstreichen – genauso wie die Tatsache, dass bei den Damen zwei „Azzurre“ auf den Plätzen eins und zwei zu finden sind“, sagte Christiane Warasin abschließend.
Die Top7-Laufserie wird im Mai fortgesetzt. Dann geht es ins Trentino, wo am Samstag, 9. Mai das Rennen “10 Miglia del Teroldego 2026” stattfinden wird.
Die Ergebnisse des BOclassic Ladurner Volkslaufs 2025
Männer:
1. Federico Polesana ITA/Trevisatletica 15.19
2. Julius Ott GER/Runningraz 15.22
3. Mattia Scopel ITA/ANA Atl. Feltre 15.40
4. Khalid Jbari ITA/Athletic Club 96 Alperia 15.52
5. Marco Bonan ITA/U.S. Quercia Trentingrana 15.53
Frauen:
1. Greta Haselrieder ITA/Südtiroler LV Sparkasse 17.27
2. Tina Klement GER/LG Telis Finanz Regensburg 17.48
3. Chantal Buschung GER/LC Villach 17.54
4. Tanja Scrinzi ITA/SG Eisacktal Raiffeisen 18.07
5. Leila Colussi ITA/ANA Atl. Feltre 18.15
Die Siegerehrung der Saison 2025 fand erst vor einigen Wochen statt, aber die unermüdlichen Organisatoren der Top7-Laufserie sind bereits startklar für das kommende Sportjahr. Eines vorweg: Es wird für die sieben Veranstalter keine gewöhnliche Ausgabe sein. Denn im Laufjahr 2026 steigt die 20. Ausgabe der Top7-Laufserie, bei der man zu einem vergünstigten Preis im Vergleich zu Einzelanmeldungen an den sieben renommierten Events teilnehmen kann. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren und inzwischen sind auch die Einschreibungen geöffnet.

Im Mittelpunkt der für die zwanzigste Ausgabe geplanten Initiativen stehen einmal mehr die fleißigsten Läuferinnen und Läufer: Bei der abschließenden Siegerehrung der Top7-Serie, die am 24. Oktober 2026 nach dem AgeFactor Run in Branzoll stattfinden wird, sollen zum einen die besten Leistungen ausgezeichnet werden. Aber eben nicht nur das. Unter den Anwesenden können alle Athletinnen und Athleten, die alle sieben Rennen der Serie bestritten haben, an der Verlosung einiger Wellness-Wochenenden teilnehmen. Wer bei mindestens sechs Rennen am Start war, kann an der Verlosung von acht Startnummern für den Halbmarathon von Ravenna und ebenso vielen für den Lago Maggiore Half Marathon teilnehmen. In beiden Fällen können die Athletinnen und Athleten, die die Startnummern gewinnen, gemeinsam mit einem von der Top7-Laufserie zur Verfügung gestellten Kleinbus zum Rennen fahren.
Außerdem werden Startnummern für verschiedene lokale Rennen und Gutscheine verlost. Darüber hinaus erhalten alle Athletinnen und Athleten, die mindestens sechs Rennen absolviert haben und bei der Preisverleihung anwesend sind, einen Geschenkkorb und fallen in die Gesamtwertung hinein. Die ersten Drei der Gesamtwertung erhalten jeweils einen Gutschein im Wert von 100 Euro für den Kauf von Sportbekleidung.
Startschuss noch im alten Jahr
Die erste Gelegenheit, Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln, bietet der BOclassic Ladurner Volkslauf, der am Mittwoch, 31. Dezember 2025 die Rennserie eröffnet. Nach dem Winter werden die Läuferinnen und Läufer im Trentino, genauer gesagt in der Rotaliana-Ebene, aktiv sein, wo am Samstag, 9. Mai die „10 Meilen des Teroldego" stattfinden. Die beiden nächsten Termine der Rennserie finden im Juli statt: Am Sonntag, 6. Juli laufen die Teilnehmer den Seiser Alm Halbmarathon, während sie am Samstag, 11. Juli beim Reschenseelauf an den Start gehen. Anschließend ist das Pustertal an der Reihe, wo am Samstag, 29. August der Südtiroler Erdäpfllauf Potato Run stattfindet. Am Sonntag, 27. September versammeln sich die Läuferinnen und Läufer in Jenesien und nehmen am Panoramarlauf Salten teil. Am Samstag, 24. Oktober erwartet sie schließlich das große Finale im Unterland: In Branzoll findet der AgeFactor Run statt, gefolgt von der Preisverleihung für die gesamte Rennserie.
Von 5 Kilometern bis zum Halbmarathon ist alles dabei

Die sieben Etappen im Kalender sind somit dieselben wie bei der vergangenen Ausgabe: Eine Mischung aus Wettkämpfen auf unterschiedlichem Terrain und Distanzen zwischen fünf Kilometern beim BOclassic Ladurner Volkslauf und 21,097 Kilometern beim Seiser Alm Halbmarathon. „Das Konzept der Rennserie, bei dem die Wertung auf den sechs besten Leistungen basiert, ermöglicht es den Athletinnen und Athleten, sich in aller Ruhe in allen sieben Rennen zu versuchen, und belohnt ihre Beständigkeit“, sagt Massimo Zago, der Präsident der Top7-Rennserie.
Die Ergebnisse der Saison 2025 sind ein perfektes Beispiel dafür, dass sich Konstanz auszahlt und wie gut die Rennserie für Läuferinnen und Läufer jeden Alters geeignet ist. „Khalid Jbari und Selina Christandl haben sich mit jeweils drei Siegen durchgesetzt, ein hervorragendes Ergebnis. Ebenso verdienstvoll ist die Leistung von Andreea Lucaci und Andrea Dagostin, die dank guter Platzierungen den zweiten Platz belegten. Ganz zu schweigen von den Drittplatzierten Annemarie Schöpf und Frowin Stecher. Dank ihrer konstanten Leistungen haben sie auch viel jüngere Athleten hinter sich gelassen“, bemerkt Zago.
Die Vorteile gehen jedoch weit über die Rangliste und die Preise hinaus: Mit der Anmeldung zur Top7-Laufserie meldet man sich automatisch für alle sieben Rennen zu einem Vorzugspreis von 240 Euro an. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass auch diejenigen in die Endwertung der Serie aufgenommen werden, die an mindestens sechs Rennen teilnehmen und sich jeweils einzeln für die einzelnen Veranstaltungen anmelden. Interessierte Läuferinnen und Läufer können die Regeln auf der offiziellen Website (www.top-7.it) einsehen und ab sofort das entsprechende Formular auf der Seite https://www.top-7.it/de/anmeldung ausfüllen. Die Einschreibungen für die Top7-Laufserie 2026 sind bereits geöffnet.
Die Rennen der Top7-Laufserie 2026
Mittwoch, 31. Dezember 2025: BOclassic Ladurner Volkslauf
Samstag, 9. Mai 2026: Teroldego Events 2026
Sonntag, 5. Juli 2026: Seiser Alm Halbmarathon
Samstag, 11. Juli 2026: Reschenseelauf
Samstag, 29. August 2026: Südtiroler Erdäpfllauf Potato Run
Sonntag, 27. September 2026: Panoramalauf Salten
Samstag, 24. Oktober 2026: AgeFactor Run Branzoll und Siegerehrung Top7 2026
Gesamtwertung Top7 2025
Herren:
1. Khalid Jbari (Athletic Club 96 Alperia) 2090 Punkte
2. Andrea Dagostin (Athletic Club 96 Alperia) 1766
3. Frowin Stecher 1718
4. Armin Öhler 1496
5. Peter Riffeser (A-LC Kaltern) 1473
Damen
1. Selina Maria Christandl (ASV Rennerclub Vinschgau) 2064 Punkte
2. Andreea Lucaci 1965
3. Annemarie Schöpf (ASV Rennerclub Vinschgau) 1808
4. Mirka Lorenzani (ASC Laas Raiffeisen) 1674
5. Hortenzia Eleknè Parizek (ASC Laas Raiffeisen) 1605
Foto: Armin Mayr, ASV Laufclub Pustertal
Text: Sportissimus.it