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Salami und Casaro gewinnen den 20. Raiffeisen 3/4 Halbmarathon 

Bruneck/Sand in Taufers, 18. August 2018 – Bei hochsommerlichem Wetter ging am späten Samstagnachmittag der „Erdäpfellauf“ von Bruneck nach Sand in Taufers über die Bühne. Auf der 17,6 Kilometer langen Distanz setzten sich der „Azzurro“ Najibe Marco Salami und die Toblacherin Elena Casaro durch. Die 20. Ausgabe des Raiffeisen ¾ Halbmarathon wartete mit einem neuen Streckenrekord auf: Sieger Salami erreichte das Ziel nach 55.47 Minuten und war damit eine Sekunde schneller als Said Boudalia im Jahr 2009. Am renommierten Laufevent im Pustertal, das mit einer Gedenkminute für die Opfer des Einsturzes der Morandi-Brücke in Genua begann, nahmen mehr als 800 Laufbegeisterte teil. 

Najibe Marco Salami (Heeressportgruppe) und sein Nationalmannschaftskollege Francesco Bona (Luftwaffe) absolvieren derzeit im Pustertal ein Trainingslager. Am Samstag testeten sie im Rahmen des 20. „Erdäpfellaufs“ ihre aktuelle Form unter Wettkampfbedingungen. Die beiden „Azzurri“ wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Vom Ziel weg dominierte das Duo das Geschehen. Am Ende bewältigte Salami die 17,6 Kilometer lange Strecke in 55.47 Minuten und stellte damit einen neuen Rekord auf. Der 33-Jährige aus Mantua war eine Sekunde schneller als Said Boudalia vor neun Jahren. Bona kam am heutigen Samstag mit 15 Sekunden Rückstand als Zweiter im Ziel in Sand in Taufers an. „Das war eine richtige Schlacht mit Francesco. Wir haben hier im Pustertal richtig tolle Trainingsbedingungen und das Rennen hat mir trotz Hitze sehr viel Spaß gemacht. Unser nächster Wettkampf ist die Italienmeisterschaft über 10 Kilometer in Alberobello in Apulien“, sagte Salami im Ziel.  

Das Podium komplettierte mit dem Sterzinger Markus Ploner ein Südtiroler. Der 37-jährige Wipptaler blieb in 58.56 Minuten ebenfalls unter einer Stunde. „Ich habe im vergangenen Monat das Trainingsvolumen ein wenig zurückgeschraubt. Am Anfang habe ich heute versucht das Tempo der beiden Topleute Salami und Bona mitzugehen, doch nach rund 4 Kilometern musste ich sie ziehen lassen. Daraufhin habe ich den dritten Platz abgesichert. Ich bereite mich jetzt auf den Frankfurt Marathon vor“, so Ploner. 


Elena Casaro trotzt der Hitze 

Bei den Frauen ging der Tagessieg an die Toblacherin Elena Casaro, die sich mit einer Zeit von 1:10.39 Stunden durchsetzte. „Heute war es sehr hart, weil es so heiß war und das mag ich überhaupt nicht. Deswegen kommt auch der Sieg völlig überraschend. Mir ging es während des Rennens richtig schlecht, aber meine Beine liefen rund. Bei Kilometer 11 habe ich Petra (Pircher, Anm. d. Red.) eingeholt, danach habe ich nur noch versucht, meinen Rhythmus zu halten“, erklärte die 47-Jährige. 

Neben Casaro stellten sich die Sarnerin Kathrin Hanspeter und Petra Pircher aus Laas auf das Podium. Hanspeter stand eine Zeit von 1:11.24 zu Buche, Pircher erreichte das Ziel 28 Sekunden später. „Bei Hälfte der Strecke lag ich sicher einen guten halben Kilometer hinter Pircher. Zwei Kilometer vor dem Ziel habe ich sie dann gestellt. Ich bin heute sehr zufrieden, vor allem, was meine Renneinteilung angeht. Ich hatte ein richtig gutes Laufgefühl – trotz Temperaturen um die 30 Grad beim Start in Bruneck und danach auf den ersten Kilometern“, so Hanspeter. 


Die Veranstalter sind sehr zufrieden

Zufrieden zogen die Veranstalter vom ASV Lauf Südtirol und dem SSV Taufers, sowie als Partner die Sportgruppe für Körperbehinderte Südtirol, Bilanz nach der 20. Ausgabe: „Mit über 800 Startern kamen wir unserem Teilnehmer-Rekord sehr nahe. Der Erdäpfellauf hat sich in der Südtiroler Laufszene etabliert und gehört mit Sicherheit zu den renommiertesten Veranstaltungen. Wir sind mittlerweile eine riesengroße Familie. Besonders glücklich sind wir darüber, dass alles reibungslos über die Bühne gegangen ist, es keine Verletzungen gab und die vielen Athleten sehr zufrieden waren. Wir danken den Sponsoren und unseren unzähligen freiwilligen Helfern, die unseren Erdäpfellauf seit mittlerweile 20 Jahren zu so etwas ganz Besonderem machen“, sagte OK-Chef Franz Hofer.



 

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